Vielfalt, Leistung, Genuss


Neuigkeiten aus der VLG-Welt


Neues vom Importmarkt

Oktober 2016

Der Überblick unseres Partners
Paul M. Müller GmbH

Pfirsiche

Pfirsiche

Die Ernte in Griechenland ist tonnagemäßig deutlich schlechter als in 2015. Die Bauern haben diese Situation ausgenützt und die Hersteller noch während der Produktion mit Preissteigerungen „erpresst“. Kontrakte für die Ernte 2016 wurden von den Produzenten im Zuteilungsverfahren geschlossen. Aus heutiger Sicht werden wir mit den Kontraktbeständen den Anschluss an die neue Ernte nicht erreichen. Andere Länder sind trotz dieser Situation nicht wettbewerbsfähig. China ist mittlerweile eher Importeur. In Spanien sind die Rohwarenpreise deutlich teurer als in Griechenland.

 

 

 

Ananas

Ananas

Von Halbjahr zu Halbjahr hoffen wir auf einen „break“ bei den Preisen. Das Gegenteil ist der Fall. Abnehmer leben von der Hand in den Mund, so dass im Ursprung laufend Nachfrage herrscht und trotz der kleinen Schritte bei den Kontrakten können die Hersteller die benötigten Mengen nicht produzieren. Für den Herbst und Winter ist keine Entspannung zu erwarten.

 

 

Dunstapfelstücke

Die Produktion beginnt in diesen Tagen. Die Erntemengen sind reichlich, aber qualitativ zu gut. Das bedeutet, dass die Bauern nahezu die ges. Menge auf dem Frischmarkt verkaufen können bzw. in die Kühlläger geben für den Frischmarkt zum späteren Zeitpunkt. Benachteiligt sind die Konservenhersteller, die aktuell die Rohware im Prinzip zum Frischmarktpreis angeboten bekommen. Der Markt wird sich im Lauf des Oktobers bilden.

 

Artischockenherzen

Artischockenherzen

Wie schon mitgeteilt ist Spanien komplett ausverkauft. Wir müssen mit den noch vorhandenen Beständen bis zum Start der neuen Ernte „aushalten“. Wann begonnen wird hängt vom Wetter ab. Aktuell ist es in Südspanien sehr trocken – es fehlt Regen. Man hofft, dass es in den nächsten Monaten genügend Niederschlag gibt um eine ausreichende Ernte zu haben. üblicherweise werden in Spanien erste kleine Mengen im Dezember produziert.

 

 

 

Tomaten

Schältomaten

Die Erwartungshaltung für die Ernte 2016 in Italien war sehr hoch. Im Mai existierten historisch günstige Notierungen aufgrund großer Altbestände und optimaler Wetterbe-dingungen. Doch bereits im Juli zeigte sich sofort nach dem Start der Produktion dass die Rohwarenanbieter am längeren Hebel sitzen und die Hersteller gezwungen sind, die hohen Preisforderungen der Bauern für die Tomaten zu akzeptieren. Dieser Trend hat sich in Süditalien über die gesamte Erntezeit fortgesetzt. Als Anfang September noch Regen mit ins Spiel kam, war schnell klar, dass die Spekulation auf günstige Preise nicht aufgehen wird. Im Moment ist die genaue Packmenge noch nicht absehbar, aber dass deutlich weniger verfüg-bar ist als im Vorjahr wird keiner mehr leugnen können. In Norditalien ist dagegen alles nach Plan verlaufen und es besteht kein Grund zur Sorge.

Peperoni

Peperoni / Paprika

Für diese beiden Warengruppen erleben wir eine normale / gute Ernte. Die politischen Unruhen in der Türkei haben den Umrechnungskurs EUR / TRY viel Abwertungspotential beschert. Aber auch das Ursprungsland ägypten macht Fortschritte und wird trotz Anfangsschwierigkeiten bei der Qualität zunehmend zur Konkurrenz für die Türkei.

 

Thunfisch

Thunfisch

Seit Anfang des Jahres wird in Asien, aber vor allem auch in Südamerika zu wenig Fisch gefangen. Die damaligen Rohwarepreise von ca. USD 950/to. (ein historisches Tief) sind sehr schnell revidiert worden und pendeln seit dem Frühjahr zwischen ca. USD 1500 bis USD 1650. Der Fangstopp in Asien bis Ende Oktober und die jetzt einsetzende starke Nachfrage vom Einzelhandel sowie dem amerikanischen Markt lassen derzeit unsere Erwartungen auf wieder sinkende Preise zerplatzen. Inwieweit und in welcher Höhe eine Entspannung Ende des Jahres möglich ist, hängt weiterhin von den Fängen und auch von der USD-Währung ab.

 

 

Sardellenfilets

Sardellenfilets

In Marokko ist die Fangsaison in den letzten Zügen. Die seit Ende März/Anfang April eingefahrenen Mengen blieben weit hinter den Erwartungen. Warenbestände aus dem vergangenen Jahr waren so gut wie nicht vorhanden. In Marokko gibt es staatlicherseits keine Programme zum Schutz der Bestände, so dass „alles“ gefangen wird. In Peru hatten wir noch im Frühjahr die Meldungen, dass Betriebe nicht arbeiten aufgrund fehlender Rohware. Inzwischen werden ordentliche Mengen gefangen. Inwieweit Bestände über den Winter aufgebaut werden können, bleibt abzuwarten. Traditionell wird die Saison Anfang/Mitte Dezember beendet.

 

 

Oliven

Neuheiten

Wir haben neu im Sortiment 370 ml Gläser Oliven grün (Manzanilla) und schwarz entsteint sowie grün gefüllt mit Paprika. Außerdem 106 ml Kapern capucines sowie das 1000 ml Glas nonpareilles.

 

 

 

 

Mehr Informationen zur Marktsituation unter

www.paulmueller.de

 

alle Neuigkeiten aus der VLG-Welt ...